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Die Olympischen Spiele in Tokio

Am 23. Juli ist es so weit: die Olympischen Spiele in Tokio werden mit einem Jahr Verzögerung offiziell eröffnet. Mehr als 10.000 Athlet*innen aus aller Welt werden in Tokio um die Medaillen kämpfen.

Die Triathlon-Wettbewerbe finden am 26., 27. und 31. Juli statt und für Deutschland werden zwei Athletinnen und zwei Athleten am Start sein: Laura Lindemann, Anabel Knoll, Jonas Schomburg und Justus Nieschlag. Auf diesen Seiten finden sich alle wichtigen Informationen rund um die Rennen, die Athlet*innen und ein kleiner Rückblick auf vergangene Olympische Spiele.

Zeitplan

26. Juli, Montag Rennen TV Livestream
06:30 (Tokio) 23:30 (CEST) (Sonntag) Einzel Männer Eurosport & ZDF sportschau.de
27. Juli, Dienstag
06:30 (Tokio) 23:30 (CEST) (Montag) Einzel Frauen Eurosport & ARD sportstudio.de
31. Juli, Samstag
07:30 (Tokio) 00:30 (CEST) Mixed Relay Eurosport & ARD sportstudio.de

Strecken

Straßenkarte Tokio Triathlonstrecken

1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen in der und rund um die Oaiba Bay in Tokio (Quelle: Tokyo 2020 Organising Committee)

Die Olympische Distanz - auch Kurzdistanz genannt - besteht aus 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Die Athlet*innen sind je nach Kurs zwischen 1:50 und 2:00 Stunden unterwegs.

Stadtplan Tokio Triathlonstrecken

4x 300 Meter Schwimmen, 6,8 Kilometer Radfahren, 2 Kilometer Laufen (Quelle: Tokyo 2020 Organising Committee)

Die Mixed Relay wird in Tokio ihr olympisches Debüt feiern. Eine Staffel besteht aus zwei Athletinnen und zwei Athleten (Reihenfolge: Frau, Mann, Frau, Mann), die nacheinander einen Supersprint-Triathlon absolvieren. In Tokio werden das 300 Meter Schwimmen, 6,8 Kilometer Radfahren und 2 Kilometer Laufen sein.

Unser Team

Laura Lindemann Olympia

Laura Lindemann

Deswegen habe ich mit Triathlon angefangen:
Mein Schwimmtrainer hat mich zum Triathlon weiterempfohlen, weil ich im Schwimmen nicht gut genug war.

Deswegen mache ich noch immer Triathlon:
Weil ich erfolgreich bin und es liebe, zu gewinnen.

Von Olympia träume ich seit …
… ich ein kleines Kind war.

Mein schönster Olympia-Fernsehmoment:
Die Eröffnungsfeier.

Am meisten freue ich mich in Japan auf …
… das Rennen.
 

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Anabel Knoll Olympia

Anabel Knoll

Deswegen habe ich mit Triathlon angefangen:
Wegen meines Papas.

Deswegen mache ich noch immer Triathlon:
Weil es die coolste Sportart ist, total Spaß macht und man super viele neue Leute kennenlernt.

Von Olympia träume ich seit …
… ich denken kann.

Mein schönster Olympia-Fernsehmoment:
Als ich gesehen habe, wie mein Papa Jan Frodeno zum Olympiasieg geschrien (angefeuert) hat.

Am meisten freue ich mich in Japan auf …
… die Erfahrungen und vielen neuen Eindrücke.

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Jonas Schomburg Olympia

Jonas Schomburg

Deswegen habe ich mit Triathlon angefangen:
Ich war zu groß für das Kunstturnen. Danach habe ich mit meinem Bruder mit Triathlon angefangen.

Deswegen mache ich noch immer Triathlon:
Die Vielseitigkeit der Sportart, der Spaß an der Bewegung in der Natur und die Freundschaften, die ich in den vergangenen Jahren geschlossen habe.

Von Olympia träume ich seit:
2012 habe ich die Brownlees in London beobachtet und war begeistert.

Mein schönster Olympia-Fernsehmoment:
Jan Frodenos Olympiasieg in Peking 2008.

Am meisten freue ich mich in Japan auf …
… ein schnelles, hartes Rennen in der japanischen Hitze.

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Justus Nieschlag Olympia

Justus Nieschlag

Deswegen habe ich mit Triathlon angefangen:
„Nur“ Schwimmen und „nur“ Leichtathletik(-wettkämpfe) waren mir nicht abwechslungsreich genug.

Deswegen mache ich noch immer Triathlon:
Ich habe noch immer große Freude am Triathlon, ansonsten könnte ich mich nicht jeden Tag vom Neuen im Training „quälen“.

Von Olympia träume ich seit …
… meiner Kindheit.

Mein schönster Olympia-Fernsehmoment:
Die Geschichte und Goldmedaille von Gewichtheber Matthias Steiner 2008.

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Instagram

Gewinnspiel Castelli

Tokio, Olympia, Video

#TriathlonDforTokyo

Es ist ein anderes Jahr - als geplant - aber es bleibt das gleiche Rennen! Leider mit weit weniger Fans vor Ort als gewünscht. Gemeinsam mit Castelli wollen wir jedoch auch von Deutschland aus unser Team in Tokio unterstützen!

Unter dem Motto #TriathlonDforTokyo zeigen wir, das ganz Triathlondeutschland hinter Anabel Knoll, Laura Lindemann, Justus Nieschlag, Jonas Schomburg und Martin Schulz (Paralympics) steht.

So könnt ihr mitmachen!

Postet auf eurem öffentlichen Instagram-Profil vom 20. bis 31. Juli 2021, 23:59 Uhr ein Foto oder Video mit dem Hashtag #TriathlonDforTokyo, in dem ihr EUREN Support zeigt. Dabei ist der Kreativität, der Leidenschaft und der Emotion fast keine Grenze gesetzt. Zusätzlich müsst ihr Castellti (@castelli_germany) und unserer Seite (@triathlondeutschland) auf Instagram folgen.

Das könnt ihr gewinnen!

  • 1x SD TEAM RACE SUIT, zur Verfügung gestellt von unserem Partner Castelli
  • 1x KURZARM-RADTRIKOT, zur Verfügung gestellt von unserem Partner Castelli
  • 1x GEAR BACKPACK, zur Verfügung gestellt von unserem Partner Castelli
Rennanzug Castelli

Rennanzug

Radtrikot Castelli

Radtrikot

Castelli Rucksack

Rucksack

Rennanzüge

Frau in Triathlonbadeanzug

Wenn am 26. Juli und mit einjähriger Verspätung der Startschuss für den ersten Triathlon-Wettkampf in Tokio fallen wird, werden die Deutschen Athlet*innen mit speziell für die zu erwartenden Bedingungen entwickelten Rennanzügen ins Rennen gehen.

Das Thema Tokio war bereits zu Beginn der Partnerschaft ein wichtiges Thema für die DTU und Castelli. Während der letzten Monate wurde zusammen mit den Deutschen Elite Athlet*innen und mit starker Unterstützung des Team am IAT Leipzig an der Optimierung des Rennanzuges gearbeitet.

In Tokio werden die Sportler*innen mit von Grund auf neu konzipierten Einteilern antreten, die sich insbesondere durch hervorragende Performance beim Schwimmen auszeichnen. Der Stoff des unteren Anzugbereiches wurde aus einem speziellen Stoff gewoben und dabei die verschiedenen Anforderungen an den jeweiligen Körperstellen berücksichtigt. Oberflächenstruktur, Kompression und Performance konnten dabei übergangslos optimiert werden. Der Stoff kommt ohne herkömmliche Beingripper oder Silikonabschlüsse aus und besteht nur aus einem einzigen Paneel.

Mann in Triathlonanzug in deutschland Farben

Am Oberkörper kommt ein dehnbares Meshmaterial zum Einsatz, das sich durch gute Atmungsaktivität auszeichnet. Optimal für die klimatischen Bedingungen in Tokio. Die ganzflächige wasserabweisende Behandlung sorgt dafür, dass die Athlet*innen optimal durchs Wasser gleiten.

Neben all den Performanceoptimierungen waren die Athlet*innen insbesondere auch vom außergewöhnlichen Komfort der Castelli Neuentwicklung begeistert.
Die weiblichen Starterinnen werden außerdem die Wahl zwischen einem Anzug mit Beinen und einem klassischen Badeanzug haben.

Castelli freut sich sein Know-how in diese Partnerschaft einzubringen, um die ambitionierten Ziele, nämlich Bekleidung zu entwickeln, die Sportler beim Gewinnen unterstützt, erreichen zu können. Ab der Saison 2022 werden diese Technologien auch in die normale Triathlon Kollektion von Castelli einfließen und diese Einteiler in einer neutralen Version erhältlich sein.

Quelle: Castelli

Aktuelles

TriathlonD bei Olympia - Die Spiele in Bildern von 2000 bis 2021

#TriathlonDforTokyo

Triathlon bei Olympia

2000

Stephan Vuckovic mit Deutschlandflagge

Stephan Vuckovic jubelt mit Deutschlandfahne über die olympische Silbermedaille in Sydney 2000.

2000 in Sydney feierte Triathlon seine olympische Premiere und Triathlondeutschland feierte den ersten deutschen Olympiamedaillengewinner: Stephan Vuckovic gewann sensationell die Silbermedaille. Bei den Frauen belegten Anja Dittmer und Joelle Franzmann die Plätze 18 und 21.

Männer: Gold: Simon Whitfield (CAN), Silber: Stephan Vuckovic (GER), Bronze: Jan Rehula (CZE)

Frauen: Gold: Brigitte McMahon (SUI), Silber: Michelle Jones (AUS), Bronze: Magali Messmer (SUI)

2004

2004 in Athen nahmen drei deutsche Triathleten und zwei Triathletinnen an den Olympischen Spielen teil: Andreas Raelert belegte Rang 6, Maik Petzold Rang 19 und Sebastian Dehmer Rang 26. Bei den Frauen erreichte Anja Dittmer den 11. und Joelle Franzmann (heute Tesche) den 16. Platz.

Männer: Gold: Hamish Carter (NZL), Silber: Bevan Docherty (NZL), Bronze: Sven Riederer (SUI)

Frauen: Gold: Kate Allen (AUT), Silber: Loretta Harrop (AUS), Bronze: Susan Williams (USA)

2008

Jan Frodeno hält Zielband jubelnd nach oben

Jan Frodeno jubelt über seine olympische Goldmedaille in Peking 2008.

2008 in Peking lieferte Jan Frodeno sein Meisterstück ab: als erster Deutscher gewann er eine olympische Goldmedaille im Triathlon und schlug im Schlusspurt Olympiasieger Simon Whitfield aus Kanada und Bevan Docherty aus Neuseeland. Daniel Unger, der 2007 in Hamburg Weltmeister geworden war, belegte den 6. Rang, Christian Prochnow wurde 15. Bei den Frauen gewann Emma Snowsill (AUS), mit der Jan Frodeno mittlerweile verheiratet ist und zwei Kinder hat. Ricarda Lisk war als 15. beste Deutsche. Christiane Pilz erreichte den 26. Platz und Anja Dittmer wurde 33.

Männer: Gold: Jan Frodeno (GER), Silber: Simon Whitfield (CAN), Bronze: Bevan Docherty (NZL)

Frauen: Gold: Emma Snowsill (AUS), Silber: Vanessa Fernandes (POR), Bronze: Emma Moffatt (USA)

2012

Olympia Rückblick 2012_2

Die Olympischen Spiele in London sahen den bisher aufregendsten Schlussspurt eines Triathlonrennens überhaupt: Nicola Spirig und Lisa Norden überquerten zeitgleich die Ziellinie und das Zielfoto entschied schließlich, dass Spirig die Goldmedaille erhält. Anne Haug, die als Medaillenkandidatin ins Rennen ging, wurde 11., vor Anja Dittmer auf Rang 12. Svenja Bazlen erreichte den 32. Platz. Dittmer schrieb mit ihrer vierten Teilnahme an Olympischen Spielen Triathlongeschichte.

Bei den Männern ließen die Brownlee-Brüder die britischen Zuschauermassen jubeln: Alistair gewann Gold, Jonathan die Bronzemedaille. Jan Frodeno wurde Sechster, Steffen Justus 16. und Maik Petzold 31.

Männer: Gold: Alistair Brownlee (GBR), Silber: Javier Gomez Noya (ESP), Bronze: Jonathan Brownlee (GBR)

Frauen: Nicola Spirig (SUI), Silber: Lisa Nordén (SWE), Bronze: Erin Desham (AUS)

2016

Laura Lindemann - Rio

Für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 qualifizierten sich nur zwei deutsche Athletinnen: Laura Lindemann wurde 28. bei ihrem Olympiadebut, Anne Haug landete auf Rang 36. Bei den Männern dominierten erneut die Brownlee-Brüder: Alistair krönte sich zum Doppel-Olympiasieger, Jonathan gewann die Silbermedaille.

Männer: Gold: Alistair Brownlee (GBR), Silber: Jonathan Brownlee (GBR), Bronze: Henri Schoeman (RSA)

Frauen: Gold: Gwen Jorgensen (USA), Silber: Nicola Spirig (SUI), Bronze: Vicky Holland (GBR)

Ansprechpartnerin Medien

Portrait Eva Werthmann
Eva Werthmann

Pressesprecherin, Leiterin Kommunikation