Zwei Top-Ten-Ergebnisse bei World Games

14.08.2025 –  Thorsten Eisenhofer

Zwei Top-Ten-Ergebnisse gab es für Deutschland bei den World Games Chengdu 2025 im Duathlon.

2025 World Games Fabian Holbach

Zwei Top-Ten-Ergebnisse gab es für Deutschland bei den World Games Chengdu 2025 im Duathlon.

Bei den Frauen belegte Nelly Raßmann dank einer starken Radleistung Rang acht über 5 km Laufen, 30 km Radfahren und 5 km Laufen. 

Sie zeigte von Beginn an ein kontrolliertes Rennen. Nach dem ersten 5-km-Lauf erreichte sie als Elfte die Wechselzone. In der letzten von fünf Radrunden gelang es, die Spitze einzuholen. Im abschließenden Lauf musste Raßmann zunächst hart kämpfen, stabilisierte sich dann aber und brachte mit einer Zeit von 1:27:52 Stunden einen hervorragenden achten Platz ins Ziel.

„Wir haben auf dem Rad ordentlich gepusht, uns gut abgewechselt und konnten auf die erste Gruppe aufschließen. Beim zweiten Lauf war dann das Ziel Top 10!“, sagte Raßmann.

Annika Faber in 1:33:29 Stunden 21, Julia Klein musste das Rennen bereits im ersten Lauf aufgrund von Magenproblemen vorzeitig beenden.

Der Sieg ging an die Mexikanerin Anahi Alvarez Corral in 1:25:31 Stunden, knapp vor Maria Varo Zubiri (Spanien, 1:25:33) und Jeanne Dupont (Belgien, 1:25:58).

Rang acht in der Mixed Relay 
Zum Abschluss der Duathlon-Wettbewerbe bei den World Games Chengdu 2025 sicherte sich Deutschland Nelly Raßmann und Fabian Holbach in der 2x2 Mixed Relay auf über zweimal 2 km Laufen, 6 km Radfahren und 1 km Laufen Rang acht.

Zwischenzeitlich gab es eine Schrecksekunde aufgrund des platten Vorderreifens bei Fabian Holbach. Aufmerksam wurden zunächst Fotografen des DOSB, die das deutsche Betreuerteam sofort informierten. Dank des schnellen Eingreifens der Betreuer und Ersatzathletin Julia Klein konnte das Vorderrad innerhalb weniger Sekunden gewechselt werden, sodass Holbach ohne Zeitverlust weiterkämpfen konnte.

„Wir sind super zufrieden, dass wir trotz der Hitze und dem Zwischenfall mit dem Rad unser Ziel erreicht haben“, erklärten Raßmann und Holbach übereinstimmend. Auch Mannschaftsleiter Nils Arnecke zog ein positives Fazit: „Wir haben in jedem Rennen gesehen, dass wir mit Einsatz und Mut vorne mitgestalten können – sei es Nellys Top-10-Platzierung, Fabians Attacke auf dem Rad oder die kämpferische Staffel.“

Den Sieg holte sich in einem packenden Finale die spanische Mannschaft in 1:19:21 Stunden, knapp vor den Niederlanden und Belgien I (beide 1:19:24, Entscheidung im Fotofinish).

Holbach auf Rang zwölf

Rang zwölf belegte Fabian Holbach im Männer-Rennen. Der 32-Jährige zeigte von Beginn an ein starkes Rennen und gehörte von Beginn an zur Spitzengruppe. Auf den letzten Kilometern der Radstrecke setzte sich Holbach aus dieser ab und kam mit rund 20 Sekunden Vorsprung zum zweiten Wechsel. Auf der Laufstrecke wurde er jedoch schnell eingeholt, zog trotzdem ein positives Fazit: „Die World Games sind ein Wahnsinns-Event und das ganze Drumherum ist einfach gigantisch. Das mitzuerleben, ist schon etwas ganz Besonderes“, so Holbach. Mit Blick auf sein Rennen ergänzte er: „Mein Ziel war ganz klar, auf dem Rad einen guten Vorsprung rauszufahren. Das hat dann in der letzten Runde leider nicht mehr gereicht.“

Der Sieg über die Distanzen 5 km Laufen, 30 km Radfahren und 5 km Laufen ging an den Franzosen Benjamin Choquer vor den beiden Belgiern Arnaud Dely und Vincent Bierinckx.

Hier geht es zu den Ergebnissen.