Fortbildungswochenende mit neuen Impulse

02.11.2021 –  thorsten eisenhofer

Mit 80 Teilnehmer*innen war das Fortbildungswochenende der Deutschen Triathlon Union (DTU) auch in diesem Jahr ein Erfolg.

Martin Engelhardt

DTU-Präsident Martin Engelhardt

„Die Teilnehmer*innen haben eine gelungene Mischung aus Einblicken und Informationen aus dem DTU-Leistungssport auf der einen Seite und neuem Input von Wissenschaftlern auf der anderen Seite bekommen“, sagt Dennis Sandig, Referent Bildung der DTU und Funktionstrainer Wissenschaft: „Somit haben wir unser Ziel, Praxis und Wissenschaft zu verbinden, erreicht.“

Beim 8. Leistungssporttag der DTU sorgten vor allem die Vorträge von Torben Hoffmeister, Fachgruppenleiter Triathlon am Institut für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) Leipzig, und Kolja Gelse, Chefarzt am Klinikum Traunstein, für großes Interesse. Hoffmeister gab Einblicke in die Daten rund um die Belastungen im olympischen Triathlon und sprach über Schwimmsensoren, dass das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) speziell für die DTU entwickelt. Gelse zeigte in Studien zur Biomechanik des Vor- und Rückfußlaufens auf, dass keine der beiden Techniken der anderen pauschal überlegen ist.

Beim Präventionstag füllt das Thema Anti-Doping weiterhin eine Leuchtturmfunktion aus. Der Präventionstag wurde erstmals um das Thema Prävention Sexualisierter Gewalt (PSG) erweitert. „Es geht uns darum, den Teilnehmer*innen etwas mitzugeben, was sie in ihren Vereinen oder Verbänden anwenden können“, sagte Sandig. Beim Thema Anti-Doping stach der Vortrag von Theresa Manges („No2Doping“) hervor, während Claudia Moll aus der Sicht der Anti-Doping-Beauftragten aus den Landesverbänden berichtete. Spannend waren für die Teilnehmer*innen auch die Einblicke in den Bereich PSG, einem Thema, dessen Tragweite für den deutschen Sport derzeit noch gar nicht ganz erfasst werden kann.