Anabel Knoll: „Ich lasse mich überraschen“
27.07.2018 – Eva Werthmann
Anabel Knoll lebt und studiert seit mittlerweile drei Jahren in Charlotte (USA). 2018 belegte die 22-Jährige den dritten Platz in der U23-Wertung der Deutschen Meisterschaft in Düsseldorf und sicherte sich so die Qualifikation für die Europameisterschaft in Glasgow. Wir haben mit der gebürtigen Ingolstädterin über das Event gesprochen.
2018 findet die Triathlon-EM innerhalb der sogenannten European Championships zum ersten Mal parallel mit 5 Europameisterschaften anderer Sportarten statt. Was hältst Du davon?
Ich finde es super, dass man die Möglichkeit hat mehrere Sportarten an einem Ort zu sehen und Sportler verschiedener Disziplinen zu treffen. Außerdem ist es toll, nicht nur in seiner Sportart für Deutschland zu jubeln.
Du lebst und studierst seit einiger Zeit in den USA. Wie verknüpfst Du das Studium mit dem täglichen Training – und was erwartest Du in Glasgow von Dir selbst?
Ich trainiere immer vor und nach der Uni, was manchmal ziemlich stressig ist. Aber mir ist es wichtig, neben dem Sport noch etwas anderes mit Leidenschaft zu machen.Was den Wettkampf betrifft, gehe ich erstmal ohne große Erwartungen an den Start. Ich lasse mich überraschen, was am Renntag möglich ist.
Ganz spontan: Was verbindest Du mit Schottland?
Mit Schottland verbinde ich Steinküsten, Loch Ness und Whiskey.