Triathlon-Heldin des Monats: 15-jähriges Nachwuchstalent überrascht mit starkem Jugendcup-Start
Die Kombination aus den drei Disziplinen finde ich richtig spannend und ich wollte es unbedingt ausprobieren – daraus ist dann ziemlich schnell mehr geworden.
Emily, du bist zur Triathlon-Heldin des Monats gewählt worden – was hat dich mehr überrascht: die Auszeichnung selbst oder dein erfolgreicher Einstieg in den Jugendcup?
Eigentlich beides. Ich habe mich total über die Auszeichnung gefreut, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Gleichzeitig war ich aber auch überrascht, wie gut der Einstieg in den Jugendcup direkt geklappt hat. Klar, ich wusste, dass ich gut vorbereitet bin, aber, dass es sofort so läuft, hätte ich nicht gedacht.
Gibt es einen Moment aus deinem Rennen in Halle, an den du immer wieder denken musst – vielleicht einen, in dem du gemerkt hast: „Heute könnte echt etwas gehen.“?
Eigentlich eher im Gegenteil: Auf der Laufstrecke hatte ich mit Magenproblemen zu kämpfen und habe mich mehr darauf konzentriert, ins Ziel zu kommen. Umso zufriedener bin ich letztlich mit dem Ergebnis.
Du kommst aus Baden-Württemberg und startest für den TSCH Langenau. Welche Rolle spielt dein Verein für deine Entwicklung im Triathlon?
Der Verein ist für mich super wichtig. Ich bekomme dort sehr viel Unterstützung und habe einfach ein richtig gutes Umfeld zum Trainieren. Vor allem der Austausch mit den anderen Athletinnen und Athleten motiviert mich enorm und hilft mir, mich stetig zu verbessern.
Hast du andere Sportarten gemacht oder machst sie immer noch, die dir beim Triathlon helfen?
Ich habe früher verschiedene Sportarten ausprobiert und bin überzeugt, dass mir das heute hilft. Vor allem Ausdauer- und Koordinationssportarten wie Turnen und Laufen haben mir eine gute Grundlage gegeben. Ich finde, man nimmt aus jeder Sportart etwas mit.
Du bist erst 15 – wie hat dein Weg in den Triathlon begonnen?
Ich bin generell über den Sport und durch meinen Vater zum Triathlon gekommen, laufe aber schon seit längerer Zeit. Irgendwann fand ich die Kombination aus den drei Disziplinen einfach richtig spannend und wollte es unbedingt ausprobieren – und daraus ist dann ziemlich schnell mehr geworden.
Wenn du deine drei Disziplinen vergleichst: Wo fühlst du dich am stärksten – und wo reizt dich die größte Entwicklung?
Im Moment fühle ich mich beim Laufen am stärksten. Gleichzeitig sehe ich im Schwimmen noch viel Potenzial – und genau das motiviert mich besonders.
Was ist dein nächstes Ziel?
Mein nächstes großes Ziel ist es auf jeden Fall, weiterhin konstant gute Rennen zu machen und viele Erfahrungen zu sammeln.
Du hast auch eine tolle, spannende oder witzige Geschichte zu erzählen, wie du zum Triathlon gekommen bist? Oder Verletzungen/Krankheiten oder besondere Momente/Ereignisse haben dich erst recht angespornt, (weiter) aktiv zu sein? Dann schreibe uns eine E-Mail an medien@triathlondeutschland.de. Und vielleicht erscheint hier bald deine Geschichte.