Elisa Gianoli, Triathlon-Heldin des Monats Juni 2026: „Wenn man für etwas brennt, findet man Zeit dafür“

Mit gerade einmal 15 Jahren hat sich Elisa Gianoli zu einer bemerkenswerten Nachwuchsathletin entwickelt. Die junge Triathletin trainiert erst seit zwei Jahren im Triathlonsport und erreichte beim 9. Lauchringer Triathlon 2026 den dritten Platz in der Frauen-Gesamtwertung. Gleichzeitig beeindruckt sie durch ihre Bescheidenheit, ihren respektvollen Umgang mit anderen und ihre Wertschätzung gegenüber Trainerinnen, Trainern, Helferinnen und Helfern. Für diese Kombination aus sportlicher Leistung und gelebten Werten wurde Elisa Gianoli zur Triathlon-Heldin des Monats Juni gewählt.

Junge Triathletin bei einem Wettkampf
Am meisten liebe ich die Herausforderung, mich immer wieder an mein eigenes Limit zu pushen, neue Grenzen zu finden und zu sehen, was noch möglich ist.
Elisa Gianoli
Junge Triathletin beim Bahntraining
Junge Triathletin beim Schwimmen mit Badekappe und Schwimmbrille

Elisa, herzlichen Glückwunsch zur Wahl zur Triathlon-Heldin des Monats. 

Vielen Dank. Ich habe mich sehr gefreut und bin allen dankbar, die für mich gestimmt haben.

Wie bist du zum Triathlon gekommen?

Schon früh hatte ich viel Spaß am Schwimmen und habe mich mit der Zeit zum Leistungsschwimmen orientiert. Gleichzeitig habe ich viele Sportarten ausprobiert und dabei auch meine Freude am Laufen entdeckt. Durch viele Urlaube im Engadin, wo ich immer wieder Triathletinnen und Triathleten gesehen habe, bin ich schließlich zum Triathlon gekommen. 

Was fasziniert dich besonders an diesem Sport?

Am meisten liebe ich die Herausforderung, mich immer wieder an mein eigenes Limit zu pushen, neue Grenzen zu finden und zu sehen, was noch möglich ist. Genau das macht Triathlon für mich so besonders.

Wer hat dich auf deinem Weg besonders unterstützt oder inspiriert?

Obwohl Triathlon eine Einzelsportart ist, unterschätzt man oft, wie viele Menschen hinter einer Athletin oder einem Athleten stehen. Besonders meine Familie sowie meine Trainerin Anja Bürk und mein Trainer Camilo Aranguren geben mir viel Rückhalt, motivieren mich und helfen mir dabei, mich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. 

Es gibt nicht nur viele Profiathletinnen und -Athleten wie Rico Bogen oder Laura Philipp, die mich durch ihre Leistungen, ihre Disziplin und ihre Leidenschaft für den Sport inspirieren, sondern auch die Menschen in meinem direkten Umfeld, unter anderem Felix Niederer (Triathlon Held des Monats Juli, Anm. d. Red.: https://www.triathlondeutschland.de/eure-geschichten/triathlon-heldin/ein-kinderlaecheln-ist-unbezahlbar-felix-niederer-ueber-sein). Gerade diese Mischung aus Vorbildern, die zeigen, was möglich ist, und Menschen, die mich auf meinem eigenen Weg begleiten, bedeutet mir sehr viel.

Du trainierst neben der Schule siebenmal pro Woche. Wie gelingt es dir, Sport, Schule und Freizeit unter einen Hut zu bringen?

Ich glaube, eine gute Mischung aus Disziplin, Leidenschaft und Spaß macht dabei viel aus. Natürlich braucht es Organisation und manchmal auch Prioritäten, aber wenn man für etwas brennt, findet man gerne die Zeit dafür. Das Training gehört für mich inzwischen wie selbstverständlich zum Alltag.

Was möchtest du Menschen mitgeben, die mit dem Triathlon beginnen möchten?

Triathlon ist ein besonderer Sport, der viel Abwechslung mit sich bringt, aber auch Geduld erfordert. Ich würde auf jeden Fall raten, nie den Spaß daran zu verlieren und immer an sich selbst zu glauben.

Du hast auch eine tolle, spannende oder witzige Geschichte zu erzählen, wie du zum Triathlon gekommen bist? Oder Verletzungen/Krankheiten oder besondere Momente/Ereignisse haben dich erst recht angespornt, (weiter) aktiv zu sein? Dann schreibe uns eine E-Mail an medien@triathlondeutschland.de. Und vielleicht erscheint hier bald deine Geschichte.