Ein Triathlet läuft bei einem Rennen die letzten Meter ins Ziel

WTCS-Finale in Pontevedra: Töpper bester Deutscher beim Saisonabschluss

27.09.2026 –  Oliver Kraus

Die deutschen Triathleten haben beim Saisonfinale der World Triathlon Championship Series (WTCS) im spanischen Pontevedra ein schwieriges Rennen erlebt. 

Ein Triathlet läuft bei einem Rennen die letzten Meter ins Ziel

Bester Athlet der Deutschen Triathlon Union (DTU) war Justus Töpper, der bei seinem zweiten Start in der höchsten internationalen Rennserie als 25. ins Ziel kam.

Der 24-Jährige hatte sich zunächst stark präsentiert und gehörte nach den 1,5 Kilometern Schwimmen im Fluss Lérez einer 13-köpfigen Spitzengruppe an. Nach rund einem Drittel der 40 Kilometer langen Radstrecke musste Töpper jedoch abreißen lassen und absolvierte den weiteren Rennverlauf in einer großen Verfolgergruppe.

Auf dem abschließenden, herausfordernden 10-Kilometer-Lauf kämpfte sich Töpper dann als 25. ins Ziel (1:42:16).

Eric Diener belegte Platz 47 (1:46:37). Für Tim Hellwig und Valentin Wernz endete das Rennen bereits auf der Radstrecke vorzeitig.

Pech hatte zudem Benedikt Bettin, der beim Warmfahren stürzte, sich an der Hand verletzte und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Den Tagessieg sicherte sich der entthronte Weltmeister Matthew Hauser in einem Fotofinish (1:39:31) gegen Vasco Vilaca (POR). Der Portugiese verteidigte mit Rang zwei seine Führung in der Gesamtwertung erfolgreich und sicherte sich damit erstmals den Weltmeistertitel der World Triathlon Championship Series (4.100 Punkte). Silber in der Gesamtwertung ging an Hauser, Bronze an Vilaças Landsmann Ricardo Batista.

Ergebnisse

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