Juniorinnen-WM in Pontevedra: Bülck und Brambier verpassen Medaillenränge als Sechste und Siebte knapp
24.09.2026 – Oliver Kraus
Bei der Juniorinnen-Weltmeisterschaft belegten Carlotta Bülck und Ava Martha Brambier die Plätze sechs und sieben und verfehlten die Medaillenränge nur knapp. Den Weltmeistertitel sicherte sich die favorisierte Ungarin Fanny Szalai.
Beide Athletinnen der Deutschen Triathlon Union (DTU) lagen im über die Sprintdistanz ausgetragenen Wettbewerb lange aussichtsreich im Rennen. Auf der Radstrecke und im abschließenden Lauf gehörten sie einer Verfolgergruppe an, die den Rückstand auf die bereits früh enteilte spätere Weltmeisterin jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen konnte.
Szalai überquerte nach 59:21 Minuten die Ziellinie und gewann souverän Gold. Dahinter komplettierten die beiden Schweizerinnen Anouk Danna (59:58 Minuten) und Kimey Casanova (1:00:39 Stunden) das Podium. Bülck erreichte das Ziel nach 1:01:06 Stunden auf Rang sechs, Brambier folgte acht Sekunden später als Siebte. Beide verpassten die Medaillenränge damit um rund eine halbe Minute.
„Ich hatte bisschen Angst vor dem Schwimmen, das ist nicht so meine Stärke. Aber ich bin gut aus dem Wasser gekommen und habe mich beim Radfahren dann in die erste Verfolgergruppe nach vorne arbeiten können. Beim Laufen habe ich noch einmal alles gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das ist ein Traum, dass ich Siebte werde, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte Ava Martha Brambier nach dem Zieleinlauf.
Bundestrainer Nachwuchs Frank Heimerdinger zog anschließend ein positives Fazit: „Carlotta Bülck hat genau die Platzierung erreicht, die ich mir im Vorfeld ausgerechnet hatte. Sie hat alles versucht, aber mehr war heute leider nicht drin. Ava Brambier war heute die Überraschung, aber es hatte sich schon im Trainingslager abgezeichnet, dass sie an einem guten Tag in Richtung Top Ten gehen könnte. Ganz, ganz viel Pech hatte dagegen Jara Banka, die bis zu ihrem Sturz alles richtig gemacht hatte und normalerweise dann auch für eine Top-Ten-Platzierung gut gewesen wäre. Aber das ist nun einmal Leistungssport.“
Jara Banka, die dritte deutsche Starterin, war auf der Radstrecke durch einen Sturz zurückgeworfen worden. Die Nachwuchsathletin kämpfte sich jedoch zurück ins Rennen und belegte nach 1:03:05 Stunden Rang 25.
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