Drei Junioren präsentieren sich nach dem Rennen in ihren deutschen Anzügen für ein Gruppenfoto

Junioren-WM in Pontevedra: Christian Ache schrammt hauchdünn an WM-Medaille vorbei

24.09.2026 –  Oliver Kraus

Nach den starken Ergebnissen der deutschen Juniorinnen hat die Deutsche Triathlon Union (DTU) auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Rahmen der World Triathlon Championship Finals in Pontevedra ein Top-Ten-Ergebnis gefeiert. 

Drei Junioren präsentieren sich nach dem Rennen in ihren deutschen Anzügen für ein Gruppenfoto

Christian Ache belegte beim Sieg des Schweizers Thibault Rivier einen starken siebten Platz und verpasste das Podium um lediglich 17 Sekunden.

Der Hesse präsentierte sich im über die Sprintdistanz ausgetragenen Wettbewerb lange in aussichtsreicher Position. Auf der Radstrecke behauptete sich Ache am Ende in der großen Spitzengruppe und ging mit Chancen auf eine Top-Platzierung in den abschließenden Lauf. Im Kampf um die Medaillen fehlte dem ehemaligen Deutschen Meister der Jugend A im letzten Anstieg der zweiten Laufrunde jedoch die entscheidende Spritzigkeit.

Rivier sicherte sich den Weltmeistertitel in 54:05 Minuten vor dem Portugiesen Dinis Ferreira (54:07 Minuten) und dem Österreicher Jelle Kaindl (54:17 Minuten). Ache kam nach 54:34 Minuten ins Ziel und benötigte für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen lediglich 17 Sekunden länger als der Bronzegewinner.

„Nach der ersten Laufrunde habe ich mich noch ganz gut gefühlt. Auf der zweiten Runde haben die anderen dann am Berg gut Druck gemacht, da konnte ich leider nicht mehr ganz folgen“, sagte Ache, der sich insgesamt aber sehr zufrieden mit seinem Abschneiden zeigte.

Lange Zeit hatte es zudem danach ausgesehen, als könne mit Henry Haag ein weiterer deutscher Athlet den Sprung in die Top Ten schaffen. Der Bremer musste auf der ersten von zwei Laufrunden jedoch abreißen lassen und belegte am Ende Rang 17 in 55:02 Minuten. Jaron Kollmeier folgte wenig später auf Platz 21 (55:26 Minuten).

„Für uns war es sehr erfreulich, dass Henry Haag als Erster aus dem Wasser gekommen ist. Das zeigt, dass er mit seinem Schwimmniveau auch im Weltmaßstab konkurrenzfähig ist. Leider ist seine Gruppe dann nicht durchgegangen, sonst hätte er mehr Chancen gehabt. Mit Platz sieben von Christian Ache und der damit verbundenen Qualifikation für den Perspektivkader haben wir aber das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten“, bilanzierte Bundestrainer Nachwuchs Frank Heimerdinger.

Heute stehen in Pontevedra noch die Weltmeisterschaftsrennen der AgeGrouper über die Sprintdistanz auf dem Programm. Morgen folgen die WM-Entscheidungen der Para Aktiven sowie die Rennen der U23.

Ergebnisse

Die kompletten Ergebnisse stehen online zur Verfügung.