Triathletinnen verpassen Top-10 beim WTCS-Rennen in Quiberon
20.06.2026 – Oliver Kraus
Mehrere Triathletinnen sprinten bei einem Rennen ins Ziel
Beim Sprintdistanz-Rennen (750 m │ 20 km │ 5 km) im französischen Quiberon zeigte sich das Quartett der Deutschen Triathlon Union (DTU) zwar immer wieder im vorderen Feld, am Ende reichte es für Franka Rust und Laura Lindemann beim Sieg von Lokalmatadorin Cassandre Beaugrand (59:29 Minuten) jedoch nur zu den Plätzen 14 (59:28) und 16 (59:29).
Allerdings verlief das Rennen für die beiden bestplatzierten Deutschen sehr unterschiedlich. Während Rust, die bei der EM am vergangenen Wochenende über die Kurzdistanz Achte geworden war, erst im Verlauf des Radfahrens zur großen Spitzengruppe aufschließen konnte, war Lindemann bereits nach dem Schwimmen immer wieder ganz vorne zu finden. Sie konnte jedoch nicht verhindern, dass es auf der ausgesetztem Strecke noch vor dem Lauf zum Zusammenschluss der Gruppen kam.
Dementsprechend fiel das Fazit der Mixed-Relay-Olympiasiegerin von Paris 2024 aus: „Es ist schade, dass die andere Gruppe noch herangekommen ist. Beim Laufen hatte ich dann müde Beine, da hat ein Gang gefehlt.“
Während bei Lindemann die Enttäuschung überwog, konnte Rust dem Rennverlauf am Ende noch etwas Positives abgewinnen: „Beim Schwimmen sind alle davongeschwommen, da habe ich das Leben schon an mir vorbeiziehen sehen. Ich habe mich dann aber noch einmal angestrengt. Ich habe einen echt guten 5-km-Lauf hingelegt und ordentlich eingesammelt. Am Ende bin ich sogar beste Deutsche geworden. Das übertrifft alle meine Erwartungen. Ich bin sehr happy, wie ich das Rennen noch herumgerissen habe.“
Tanja Neubert, die noch in den Top 10 auf die Laufstrecke gegangen war, wurde 24. (1:00:01 Stunden). Annika Koch belegte Rang 34 (1:00:43).
Die komplette Ergebnisliste ist online verfügbar.