Duathlon Europameisterschaft: Brunnée dominiert und holt Titel über die Mitteldistanz

12.04.2026 –  Swantje Kaiser

Die deutschen Triathletinnen und Triathleten haben bei den Duathlon-Europameisterschaften über die Mitteldistanz im Rahmen des Powerman Alsdorf überzeugt. Allen voran Merle Brunnée, die ihrer Favoritinnenrolle gerecht wurde und den Titel gewann. Bei den Männern sorgte Timo Schaffeld mit Rang sechs für das beste deutsche Ergebnis. Maja Betz wurde Fünfte, Hannah Arlom Siebte und Lisa Strothmann Neunte.

Merle Brunnée im Ziel als Siegerin EM Duathlon mit Banner in der Hand

Brunnée krönt sich zur Europameisterin 

Nach ihrem WM-Titel im vergangenen Jahr und Silber bei der EM 2024 sicherte sich Brunnée den Europameistertitel über die Mitteldistanz auf den bekannten Strecken in der StädteRegion Aachen und unterstrich einmal mehr ihre Ausnahmestellung. 

Die 31-Jährige absolvierte die Strecke von 10 km Laufen, 60 km Radfahren und erneut 10 km Laufen in einer neuen Streckenrekordzeit von 2:41:47 Stunden. Nach dem ersten Lauf lag sie noch rund 1:04 Minuten hinter der führenden Britin Rachel Brown zurück. Auf dem Rad drehte Brunnée jedoch auf, übernahm mit einem Schnitt von knapp 42 km/h die Spitze und setzte sich entscheidend ab. 

Mit mehr als drei Minuten Vorsprung ging die gebürtige Bremerin auf die abschließenden Laufkilometer und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Brown zeigte sich auf den letzten Kilometern zwar noch einmal stark, konnte den Rückstand aber nicht entscheiden verkürzen und belegter am Ende Rang zwei (2:43:32). Dritte wurde die Niederländerin Dieske Kruisselbrink (2:49:12). 

Maja Betz verpasste mit einer Zeit von 2:51:59 Stunden das Podium und belegte Rang fünf. Hannah Arlom (2:54:12) und Lisa Strothmann (2:55:46) arbeiteten sich auf dem Rad zunächst nach vorne, verloren auf den abschließenden Laufkilometern jedoch wieder Plätze und kamen auf Platz sieben beziehungsweise neun ins Ziel.

Timo Schaffeld auf dem Rad

Schaffeld stürmt auf Platz sechs 

Bei den Männern verpassten die deutschen Elite-Starter zwar das Podium, Timo Schaffeld konnte dennoch ein Ausrufezeichen setzen. Der 30-Jährige, der bei der WM im Vorjahr Rang 16 belegt hatte, zeigte ein starkes Rennen und verbesserte sich im Verlauf kontinuierlich. 

Nach dem ersten Lauf noch auf Rang elf liegend, arbeitete sich Schaffeld vor allem auf dem Rad nach vorne und erreichte als Sechster die Ziellinie (2:29:40). Den Sieg sicherte sich Thibaut De Smet (BEL; 2:23:47) vor Andrea Alagona (SUI; 2:25:03) und Matthew Nelson (GBR; 2:25:33). 

Für Simon Huckestein verlief das Rennen dagegen enttäuschend. Der WM-Fünfte des Vorjahres musste bereits nach dem ersten Lauf vorzeitig aufgeben. 

Ergebnisse 

Die kompletten Ergebnislisten, auch die der einzelnen AgeGroup-Klassen zur EM als auch DM, sind hier zu finden.