Gomez-Islinger und Hettich überzeugen beim Leistungstest
30.03.2014 – Oliver Kubanek
In Saarbrücken fanden sich an diesem Sonntag, wie inzwischen bereits Traditdion, alle Athleten ein, die nicht zum Kreis der Nationalmannschft gehören, um ihre Leistungsfähigkeit mit Blick auf die Vergabe von Startplätze für Europa- und Weltcup-Rennen unter Beweis zu stellen. In den vergangenen Jahren konnten sich hier regelmäßig Athleten wie Max Schwetz oder Lisa Sieburger, die inzwischen zum Nationalkader gehören, hervortun. Um es ihnen nachzutun, reisten aus der ganzen Republik Athletinnen und Athleten an, die sich den prüfenden Blicken der DTU-Verantwortlichen stellten.
Entsprechend waren beim Saarbrücker Renntag der für den Leistungssport zuständige Vize-Präsident Reinhold Häußlein, DTU-Cheftrainer Ralf Ebli und U23-Bundestrainer Marek Jaskolka vor Ort. Getestet wurden die Atletinnen und Athleten über 800 Schwimmmeter und einen 5.000 Meter-Lauf gemäß der so genannten „Gundersen-Methode“, d.h. Laufstart in der Reihenfolge und mit den Abständen des Vorwettkampfes (des Schwimmens).
„Es zeigt sich in jedem Jahr, dass dieser Wettkampf eine gute Möglichkeit darstellt, Athleten, die weniger in unserem Fokus stehen, zu sichten“, so Ebli. Insbesondere die beiden Tagessieger Marlene Gomez-Islinger aus Weiden und Christopher Hettich aus Freiburg lobte der Cheftrainer. „Auch wenn beide keine Unbakanneten für uns sind haben sich Marlene und Christopher mit ihren Leistungen nochmals empfohlen für die Saison.“ Mit ihren Ergebnissen des Saarbrücker Testtages haben sich beide die Chance erarbeitet, von der DTU zu den nächsten Weltcup-Rennen nominiert zu werden.
Mit Zeiten von 10:27 und 9:34 Minuten für die 800 Meter Schwimmen sowie 17:51 und 14:59 Minuten für die fünf Laufkilometer hatten Gomez-Islinger und Hettich sich diesen Lohn verdient. Herzlichen Glückwunsch.
Ebenfalls am Start, jedoch außer Konkurrenz, waren die Nationalmannschaftsmitglieder Sophia Saller sowie Jonas Breinlinger, die den Wettkampf zur Formüberprüfung nutzten. Mit Zeiten von 10:09 und 8:44 sowie 16:56 und 15:41 erzielten beide jeweils die Gesamttagesbestleistungen und bestätigten damit ihren Auswahlstatus souverän.